Dossier

Deutsche Fernsehgeschichte in Ost und West



Produktion und Praxis

Ab Beginn der Programmausstrahlung wurde im Fernsehen elektronisch und filmisch produziert: Elektronisch mit einer Kamera, die an das Studio gebunden war und keine Aufzeichnungsmöglichkeiten bot. Mit der Filmkamera, mit der man sich außerhalb des Studios frei bewegen konnte und auf Film aufzeichnete. Der Film musste dann entwickelt, fixiert, getrocknet, geschnitten und montiert werden. Doch die Fernsehtechnik entwickelte sich weiter: Es kam die Magnetaufzeichnung hinzu, es entstanden tragbare und studiounabhängig zu nutzende Kameras. Schließlich modernisierte die Digitalisierung der Bildspeicherung die Technik seit den 1990er Jahren. 

Die verschiedenen technischen, administrativen und ökonomischen Faktoren, die die Produktion von Fernsehsendungen in den letzten Jahrzehnten bestimmt haben, werden im Folgenden erläutert.

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Herstellung von Fernsehsendungen

Grundlegend lassen sich zwei unterschiedliche Herstellungsformen von Fernsehsendungen unterscheiden:
  • Zum einen Produktionsweisen, die im Kontext aktualitätsbezogener Sendungen stehen, also journalistische Verfahren, die dem Fernsehen und den Bedingungen seiner Audiovisualität angepasst sind (z. B. Nachrichten, Live-Berichte).
  • Zum anderen gibt es Herstellungsformen, die auf die Erzeugung nichtaktueller Sendungen (z. B. fiktionale Sendungen wie Fernsehfilme, Unterhaltung etc.) ausgerichtet sind.
PDF-Icon Literaturverzeichnis "Produktion und Praxis"

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