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Newsletter Migration (Archiv)



Migration und Bevölkerung Ausgabe 8/2013

Europaweit herrscht Bestürzung angesichts der Flüchtlingskatastrophe vor Lampedusa. Während Politiker weiterhin über Verantwortlichkeiten streiten, beschloss das EU-Parlament eine engere Kooperation bei der Grenzüberwachung. Wäre aber nicht ein Umdenken notwendig, um Flüchtlingsunglücke künftig zu verhindern? Diese Frage ist Gegenstand unseres Diskussionsartikels. In Deutschland haben mehrere Organisationen einen Rechtshilfefonds für Menschen eingerichtet, die sich mit Erreichen des 23. Lebensjahres für eine von zwei Staatsbürgerschaften entscheiden müssen. Eine Studie belegt, dass diese sogenannte Optionspflicht aus menschenrechtlicher Perspektive höchst problematisch ist. In einem Interview erklärt Prof. Dietrich Thränhardt, wieso der Rat für Migration mit der Migrationspolitik der bisherigen Regierung unzufrieden ist und was sich mit einem Ministerium für Arbeit, Soziales, Migration und Integration ändern könnte. Veränderungen stehen auch im Mittelpunkt einer globalen Studie, in der analysiert wird, welche Auswirkungen Migration auf die Lebensumstände von Migranten hat.

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