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Migration und Bevölkerung Ausgabe 6/2014

Seit Dezember 2013 hat Aydan Özoğuz das Amt der Bundesbeauftragten für Migration, Flüchtlinge und Integration inne. MIGRATION & BEVÖLKERUNG sprach mit ihr über Integrationsbegriff, migrationspolitische Prioritäten sowie über notwendige und mögliche Maßnahmen der europäischen und bundesdeutschen Flüchtlingspolitik.

Diese stand auch im Mittelpunkt einer öffentlichen Anhörung des Bundestagsinnenausschusses Anfang Juli. Sachverständige von Forschungseinrichtungen, Nichtregierungsorganisationen sowie von Agenturen der Europäischen Union diskutierten dabei über Gestaltungsmöglichkeiten des nationalen und europäischen Asyl- und Migrationsgeschehens. Dabei wurde auch ein Modell zur Berechnung von Aufnahmequoten innerhalb der EU vorgestellt.

So viele Menschen auf der Flucht wie im vergangenen Jahr wurden noch nie registriert. Weltweit wurden über 50 Mio. Flüchtlinge gezählt, die Zahl der Binnenvertriebenen war doppelt so hoch wie die der grenzüberschreitenden Flüchtlinge. Der UNHCR rief zu mehr Solidarität über die europäischen Grenzen hinaus auf.

An der Südgrenze der Vereinigten Staaten kam es zu einem sprunghaften Anstieg der Einwanderung von unbegleiteten Kindern und Jugendlichen aus Zentralamerika und Mexiko zu verzeichnen, die vor anhaltender Gewalt und Armut in ihren Herkunftsländern fliehen.

Weit hinaus über Fragen der internationalen Migration und der Migrationspolitik gehen die Möglichkeiten, die gesellschaftlichen Folgen der demografischen Alterung auszugestalten. Denn Zuwanderung allein wird nicht ausreichen, um diesen Prozess zu begleiten.

In weiteren Kurzmeldungen werden Schlaglichter auf das aktuelle Migrations- und Integrationsgeschehen weltweit geworfen.

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