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1.6.2006

Presseschau vom 01.06.2006

Die deutsche Sportpresse urteilt überwiegend milde auf das 2:2 im WM-Vorbereitungsspiel gegen Japan. Weitere Themen: ein Interview mit Bundestrainer Jürgen Klinsmann, der seinen Rücktritt nach der WM, für den Fall eines schlechten Abschneidens des deutschen Teams ankündigt.

Die deutsche Sportpresse urteilt überwiegend milde auf das 2:2 im WM-Vorbereitungsspiel gegen Japan. Weitere Themen: ein Interview mit Bundestrainer Jürgen Klinsmann, der seinen Rücktritt nach der WM, für den Fall eines schlechten Abschneidens des deutschen Teams ankündigt.

Deutsche Elf

Versuch und Irrtum

Im Gegensatz zur internationalen Presse reagieren die deutschen Zeitungen auf das 2:2 gegen Japan milde. Zwar werden große Mängel in der Abwehr und im Mittelfeld erkannt, doch der Ton ist sachte. Oder ist es Resignation oder Genügsamkeit? Peter Heß (Frankfurter Allgemeine Zeitung) geht der Frage nach, was wir von der WM erwarten dürfen und was uns blühen wird:
"Nur auf eines dürfen sich die deutschen Fußballfans ganz sicher gefaßt machen: auf Stunden voller Dramatik, auf viele Szenen zum Haareraufen und auf einige Aktionen zum Zungeschnalzen. Acht Tage vor der WM ist die Illusion zerstoben, irgendein wundersames Fußball-Phänomen könnte dem Team der Deutschen zu einem plötzlichen Reifeprozeß verholfen haben. Zum Erwerb eines höheren Niveaus, das dazu taugte, Aufgaben zuversichtlich entgegenzublicken, die noch schwieriger sind, als gegen Mannschaften wie Costa Rica, Polen und Ecuador zu bestehen. Spätestens das 2:2 gegen Japan hat dem letzten notorischen Optimisten deutlich gemacht, daß es einer Menge Glückslose in der Lotterie bedarf, um Deutschland bei seiner Heim-WM bis unter die letzten acht Teams zu tragen. Klinsmanns Hoffnung, seine jungen Spieler könnten sich in den zwei Jahren Vorbereitung signifikant weiterentwickeln, hat sich nicht erfüllt. (...) Das Geschäftsprinzip der deutschen Nationalmannschaft heißt Versuch und Irrtum. Torwart Lehmann sollte schon mal verstärkt üben, wie er sich verhält, wenn gegnerische Stürmer frei auf ihn zulaufen."

Eigene Gesetze

Ludger Schulze (Süddeutsche Zeitung) gibt zu bedenken:
"Sollten wir unsere Elf also vorsichtshalber schon vor dem Auftaktspiel abmelden, um dem Gastgeber eine unsterbliche Blamage zu ersparen? Gemach, es war ja nur ein Vorbereitungsspiel, und das hat, wie alle anderen Spiele übrigens auch, seine eigenen Gesetze. Nämlich die, dass alle Mann furchtbar Muskelkater haben nach tagelanger Konditionsbolzerei, was Sprinten, Dribbeln, Drehen und Wenden doch erheblich erschwert. Haben Sie schon mal versucht, mit einem Nähfaden einen Knoten zu knüpfen, nachdem sie eine Woche lang die Decken in ihrer Wohnung gestrichen haben?"

Zeit für Experimente abgelaufen

Ralf Köttker (Welt) fordert gegen Kolumbien die Stammelf:
"Es ist jetzt vor allem wichtig, die immer noch fehleranfällige und instabile Mannschaft nicht durch weitere Experimente zu verunsichern. Wenn keine Verletzungen dagegen sprechen, muß der Bundestrainer morgen im letzten Test die elf Spieler aufstellen, die auch das Turnier eröffnen sollen." Wenigstens das zentrale Mittelfeld solle nun in seiner endgültigen Form antreten, mahnt Jan Christian Müller (Frankfurter Rundschau): "Der Bundestrainer hat in seiner Dienstzeit viel Wert darauf gelegt, dass sich jeder einzelne Spieler individuell steigert. Daran hat er gemeinsam mit seinem Expertenteam akribisch gearbeitet. Auch die mentale Vorbereitung, die Gegnerbeobachtung und die Analyse der eigenen Stärken und Schwächen wurden zurecht mit nie gekanntem technischen und personellen Aufwand betrieben. Aber es ist geraten, die Spieler nun nicht mehr zu überfordern. Es bleibt keine Zeit mehr für mannschaftstaktische Experimente in der Schaltzentrale des deutschen Spiels."
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Das Alte

Bernd Müllender (Financial Times Deutschland) stört sich unter anderem an der Inszenierung des Spiels:
"Zu den alten Problemen passte das altbackene Drumherum, das auch Klinsmann nicht verändert hat. Eingespielt werden Fansongs von vorgestern. Bei der Nationalhymne muss in diesem Land der Identitätsdebatten der Text auf der Videowand mitlaufen. Die Fans müssen zwischendurch vom Sprecher zum Anfeuern aufgefordert werden. Eine weitere Seltsamkeit im Land vermeintlicher Titeleuphorie. Ein Rätsel bleibt auch Michael Ballack. Nicht nur wegen vieler Fehlpässe oder übler wie plump taktischer Fouls. Sondern wegen defensiver Nachlässigkeiten vor allem in der ersten Halbzeit. (...) Vielleicht bleibt mehr beim Alten, als Klinsmann glauben will."

Persönlicher Sieg

Christoph Biermann (Süddeutsche Zeitung) kritisiert Jens Nowotny:
"Nowotny wirkte so schwer, wie man ihn auch bei Bayer Leverkusen zuletzt erlebt hatte. Mitunter scheint diese Schwere stabil und sicher wie eine starke Schulter, an die man sich anlehnen kann. Im nächsten Moment aber kommt Nowotny eher schwerfällig daher, wie einer, der noch nicht wieder zu sich gefunden hat. Den Spielrhythmus von einst hat Nowotny noch nicht, vielleicht wird er ihn auch nicht mehr finden. Vielleicht gibt es einfach körperliche Grenzen für den 32-Jährigen, der gerne noch zehn Jahre spielen würde, um all die Spiele nachzuholen, die er wegen Verletzungen verpasste." Jan Christian Müller (Frankfurter Rundschau) ruft bei der Bewertung Jens Lehmanns die Rote Karte im Champions-League-Finale in Erinnerung: "Man hätte annehmen können, dass er schwer an diesem Rucksack trägt, zumal erstmals als unumstrittene Nummer eins im deutschen Tor. Doch Lehmann bestand die schwere Prüfung von Leverkusen mit Bravour. Das Unentschieden gegen Japan war ein persönlicher Sieg für ihn. Ein ganz wichtiger."
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Berliner Zeitung: Der technisch begabte Bastian Schweinsteiger erlaubt sich gegen Japan plumpe und unbeholfene Fouls
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Wenn es nicht gut läuft, bin ich weg

Jürgen Klinsmann im Interview mit Moritz Müller-Wirth und Henning Sußebach (Zeit)

Zeit: Die Öffentlichkeit scheint sich in den letzten Wochen auf eine Meinung über Sie verständigt zu haben: Inhaltlich, heißt es jetzt sogar in der Bild-Zeitung, war an Ihrer Arbeit wenig auszusetzen, ob bei der Modernisierung der Trainingsmethoden, der Verjüngung der Mannschaft, der Entscheidung gegen Oliver Kahn – aber in der Art, die Dinge zu kommunizieren, hätten Sie viele Fehler gemacht. Können Sie mit dieser Bilanz leben?
Klinsmann: Ich stimme dem nicht zu. Wir haben immer eines befolgt: Der Sport steht an erster Stelle. Vielleicht hätten wir einige Debatten durch mehr Gespräche beruhigen können. Ich konnte mich aber gar nicht auf lange Diskussionen einlassen, ich musste mich immer entscheiden, wem ich Aufmerksamkeit schenke. Hätten wir vier oder sechs Jahre gehabt, okay, dann hätte man vielleicht mehr reden können. Aber wir hatten nur zwei.
Zeit: Wieso hat Sie in Deutschland keiner verstanden?
Klinsmann: Manches, zum Beispiel mein Fernbleiben vom Fifa-Workshop in Düsseldorf, war vielleicht, objektiv betrachtet, ein Fehler. Das räume ich ein. Aber: Dieses Datum war der erste Todestag meines Vaters. Und für mich persönlich waren um das Datum herum die Tage mit meiner Mutter unendlich viel wichtiger. Die haben mir auch für das, was jetzt kommt, so viel mehr Energie gegeben. Ich würde deshalb immer wieder so entscheiden.
Zeit: Und Sie würden auch am Morgen nach einem verlorenen Länderspiel wieder zur Familie nach Kalifornien fliegen, statt sich den Diskussionen in Deutschland zu stellen?
Klinsmann: Das hängt vom Spiel ab. Nach dem verlorenen Italien-Spiel bin ich zum Beispiel länger in Deutschland geblieben. Generell fliege ich ja nicht immer wieder nach Hause, weil das Wetter in Kalifornien schöner ist, sondern weil ich dort die Energie tanken kann, die ich brauche, um hier optimal arbeiten zu können.
Zeit: Das heißt: Aus Ihrer Sicht war Ihre Abwesenheit sogar förderlich für Ihren Job?
Klinsmann: Ja. Nur wer Energie hat, kann auch Energie abgeben. Wenn ich jeden Tag in Deutschland gewesen wäre, wäre ich von den unwichtigen Dingen aufgefressen worden und hätte die wichtigen aus den Augen verloren.
Zeit: Manchmal hatte man allerdings den Eindruck, Sie hätten bei Ihren wichtigen Entscheidungen den halben Fußballbund ignoriert, die Bundesliga sowieso. Warum?
Klinsmann: Mein ganzes Streben war doch darauf angelegt, mit Fachleuten zu reden, die mich voranbringen und mir das Wissen vermitteln, hoffentlich den richtigen Kader für diese Weltmeisterschaft auszuwählen. Das heißt: Während mich einige samstags gern in irgendeinem Bundesligastadion sehen würden, habe ich andere Prioritäten. Als die Leute zum Beispiel wieder einmal klagten, ich sei in Kalifornien, war ich in Rio bei Carlos Alberto Parreira, Brasiliens Nationaltrainer. Ich wollte wissen: Wie baut sich Teamgeist auf? Wie passen Charaktere zusammen? All diese Erfahrungswerte habe ich extern eingeholt.
Zeit: Hatten Sie das Reizklima insgesamt unterschätzt, in dem die Deutschen über Reformen und Führungsstile diskutieren – ob in der Politik oder im Fußball?
Klinsmann: Ich habe unterschätzt, wie lange manche Leute in Deutschland brauchen würden, bis sie einsehen, dass wir ein Fitness-Problem, ein taktisches Problem und ein Schnelligkeitsproblem im Fußball haben. Statt um Inhalte ging es um Personen. Viele Leute, die uns kritisieren, haben bis heute keinerlei Einblick in unsere Arbeit. Kein Günter Netzer, kein Franz Beckenbauer, kein Lothar Matthäus, kein Paul Breitner hat je eine Trainingseinheit von uns gesehen. Es war lehrreich zu sehen, dass man mich kippen wollte wegen eines verlorenen Spiels, dem 1:4 in Italien. Es war lehrreich, mit welcher Freude da einige 18 oder 19 Monate Arbeit kaputtmachen wollten.
Zeit: Hätte die Mannschaft gegen die USA verloren, hätte die Koalition aus Bild,dem FC Bayern und den verbliebenen Kritikern innerhalb des Deutschen Fußballbundes Sie fortgejagt?
Klinsmann: Gut möglich.
Zeit: Dennoch bleibt die Frage, ob Sie mit Ihrer Kompromisslosigkeit manche Spannungen nicht selbst geschaffen haben. (...) Wie groß ist die Gefahr, dass eine verkorkste Weltmeisterschaft Ihre Planspiele zerstören könnte?
Klinsmann: Wenn es nicht gut läuft, bin ich weg, das ist mir selber auch klar. Es wäre schade, wenn da mehr beschädigt würde, aber die Verwurzelung unserer Philosophie in der Mannschaft ist da, auch in der Öffentlichkeit. Was sie jetzt bei der WM vor allem braucht, ist die Bestätigung und damit den Erfolg.
Zeit: Wer wäre verantwortlich, bliebe der Erfolg aus?
Klinsmann: Es wäre auch meine persönliche Niederlage, ich würde die Schuld nicht bei anderen suchen.
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Die anderen liegen nicht auf der faulen Haut

Chefscout Urs Siegenthaler im Interview mit Jens Anker (Welt)

Welt: Als Chefscout des DFB haben Sie derzeit den besten Überblick über den Stand des internationalen Fußballs. Wo steht Deutschland?
Siegenthaler: Alles, was Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten ausgemacht hat, die Dynamik und die Fitneß, das haben heute alle Mannschaften. Ich war neulich beim Spitzenspiel in Costa Rica, das an einem Sonntagmittag stattfand. Ich wollte mir das Abschlußtraining ansehen, am Samstag um 7.30 Uhr. Da dachte ich: Schön, erst das Training, dann gehst du frühstücken. Um 10 Uhr haben die immer noch trainiert. Da bin ich gegangen. Das war natürlich kein Training unter ständig hoher Belastung, sondern mit viel Taktik dabei. Aber, verstehen Sie, die anderen liegen nicht auf der faulen Haut.
Welt: Ja. Es gibt keine kleinen Mannschaften mehr, heißt es schon länger ...
Siegenthaler: Vor zehn Jahren hat niemand die Schweiz ernst genommen. Heute würde ich nicht gern gegen sie spielen. Gegen Polen übrigens auch nicht, obwohl die Offensivabteilung, die in der WM-Qualifikation so stark war, zur Zeit stark in der Kritik steht. Wenn wir Franz Beckenbauer in seinen Zustand von vor 30 Jahren zurückversetzen könnten und ihn heute spielen ließen, würde er nach 20 Minuten entnervt vom Platz gehen und sagen: "Sind die denn verrückt, was spielen die denn heute für einen Fußball."
Welt: Wie hat sich der Fußball in den vergangenen Jahren verändert?
Siegenthaler: Um das festzustellen, hat mich das Trainerteam geholt. Aber ich bin erst seit 18 Monaten dabei. Ich renne den Problemen hinterher. In zehn Jahren kann ich eine Entwicklung feststellen und erklären, wie alles weitergegangen ist.
Welt: Das hört sich für die WM nicht sehr optimistisch an.
Siegenthaler: Doch! Deutschland muß sich hochkonzentriert vorbereiten. Wenn die Spieler die Vorgaben des Trainerstabes umsetzen können, bin ich überzeugt, daß die Weltmeisterschaft einen positiven Verlauf nimmt. (...) Spieler aus Mitteleuropa können nicht tanzen. Das muß man üben. Als ich vor 30 Jahren hier an der Sporthochschule Köln mal eine Trainingseinheit mit Musik machen wollte, da bin ich verspottet und verhöhnt worden. Dabei ist die Rhythmisierungsfähigkeit im Fußball ganz wichtig.
Welt: Die was?
Siegenthaler: Rhythmisierungsfähigkeit. Es gibt Stürmer, die stehen schon am Pfosten, wenn die Flanke von außen erst unterwegs ist. Da denke ich: Leck mich, der muß doch den Rhythmus des Flankengebers übernehmen!
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WM 2006

Theaterbühne und Tanzparkett zugleich

Andrzey Rybak (Financial Times Deutschland) wiegt die Bedeutung der WM-Teilnahme für Angola:
"Für Angola ist die erste WM-Teilnahme in der Geschichte eine Sensation – das Land hofft auf etwas wie das 'Wunder von Bern', das 1954 für Deutschland den Neuanfang nach dem Zweiten Weltkrieg markierte. Das afrikanische Land wurde von einem fast drei Jahrzehnte währenden brutalen Bürgerkrieg erschüttert, eine Million Menschen fielen ihm zum Opfer. Seit 2002 schweigen die Waffen. Das ganze Land ist stolz auf die 'Palancas negras', die schwarzen Antilopen, wie die Spieler des Nationalteams genannt werden. Wenn sie gegen Portugal, das Team der ehemaligen Kolonialherren, antreten, wird jeder Angolaner mitfiebern. (...) Fast eine Milliarde Menschen leben in Afrika – und fast alle sind verrückt nach Fußball. Zwischen Mogadischu und Monrovia, zwischen Kairo und Kapstadt werden ständig talentierte Nachwuchskicker entdeckt, die mit Technik und Eleganz, Leidenschaft und Spielfreude begeistern. In Afrika ist Fußball nicht allein ein vergnüglicher Zeitvertreib. Das Spiel bietet den Unterprivilegierten eine Chance, dem Elend zu entkommen, sich Anerkennung zu verdienen. Das Spielfeld ist hier Theaterbühne und Tanzparkett zugleich, es geht um Ausdruck, Rhythmus und Geschmeidigkeit. 'Im afrikanischen Fußball ist es nicht wichtig, ein Tor zu erzielen, sondern es mit Stil und Eleganz zu erzielen', sagt Roger Mila, der Altstar aus Kamerun. Der internationale Durchbruch ist den afrikanischen Fußballnationen bislang noch nicht gelungen."

Berliner Zeitung: Wie ein betäubtes Pferd – beim WM-Finale 1998 taumelt Ronaldo über den Rasen
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sueddeutsche.de: Auch Nicht-VIP-Karten sind offenbar in großer Zahl ohne Personalisierung vergeben worden: Ausländische Fans scheren sich wenig um die Fifa-Regeln, sondern bieten die begehrten Tickets munter zum Tausch an
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Neue Zürcher Zeitung: über den ökonomischen Wert der WM-Rechte 2006
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Neue Zürcher Zeitung: über den Umgang mit "Schmarotzer"-Marketing bei der EM 2008
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Ein Interview im Tagesspiegel mit Franz Beckenbauer, der sich darüber beklagt, dass manche Leute mit dem Fußball zu viel Geld verdienten
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freistoss des tages

Heute mit Leben auf der Friedhofstribühne des Wiener Sportclubs
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