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Lateinamerika



Kuba

Erinnerung an revolutionäre Zeiten: diese Wandmalerei entstand anlässlich des kubanischen Nationalfeiertages am 26. Juli 2011. (© picture-alliance/AP)


Seit dem Abbruch der sozialistischen Reformen im Jahr 2000 hat auf Kuba eine neue Runde der Zentralisierung eingesetzt. Die meisten funktionierenden Wirtschaftsunternehmen und Joint Ventures stehen unter Kontrolle der Armee und des Innenministeriums. Neuerdings haben die Beziehungen zu Venezuela eine wichtige Funktion eingenommen. Der Andenstaat versorgt Kuba mit Rohöl gegen Dienstleistungen, Ärzte und Ausbildung. Dennoch: Wirtschaftliche und soziale Probleme, aber auch interne Dauerpropaganda über revolutionäre Moral rütteln längst am Nationalstolz, der alltäglichen Widerstandskraft und Identität der kubanischen Bevölkerung.

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