Nordrussland und die Arktis

Die Russland-Analysen bieten regelmäßig kompetente Einschätzungen aktueller politischer, wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Entwicklungen in Russland. Sie machen das Wissen, über das die wissenschaftliche Forschung in reichem Maße verfügt, für Politik, Wirtschaft, Medien und die interessierte Öffentlichkeit verfügbar. Autoren sind internationale Fachwissenschaftler und Experten.

Vorbemerkung: Nordrussland und die Arktis

Der russische hohe Norden ist in den letzten Wochen durch die Greenpeace-Aktion gegen Ölbohrungen in der Arktis am 18. September 2013 in die Schlagzeilen geraten (vgl. die Chronologie der Ereignisse auf der Homepage von Greenpeace http://www.greenpeace.de/themen/oel/nachrichten/artikel/chronologie_arctic_30/). Die Greenpeace-Aktion in der Petschora-See ist Teil einer internationalen Kampagne von Greenpeace zum Schutz der Arktis. Die russischen Sicherheits- und Justizbehörden zeigen sich ihrerseits erneut unfähig, auf einen zivilen Protest angemessen zu reagieren. In Russland selbst wird die Entwicklung des hohen Nordens heute unter verschiedenen Gesichtspunkten diskutiert. Dazu gehören neben der Frage der Bodenschätze auch die strategische Bedeutung der Region, die mögliche Öffnung des nördlichen Seewegs, aber auch die Frage der Bevölkerungs- und Stadtentwicklung in der Region jenseits des Polarkreises. Es sind die beiden letzten Fragen, die in dieser Ausgabe der Russland-Analysen thematisiert werden. Eine umfassende Darstellung russischer Arktispolitik findet sich im Themenheft "Logbuch Arktis. Der Raum, die Interessen und das Recht" Osteuropa 2011, Nr. 2–3. Dieses und einige neuere Titel sind in den Lesetipps aufgeführt. Die Grafiken in dieser Ausgabe wurden den Russland-Analysen großzügigerweise von der Zeitschrift "Osteuropa" überlassen.

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