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12.4.2011

Fremdenfeindlichkeit und interethnische Konflikte in Russland

Fremdenfeindlichkeit und interethnische Konflikte nehmen in Russland zu - Ende 2010 zeigte sich dies auf dem Manegen-Platz in Moskau. Hunderte Menschen versammelten sich zu Gewalt und rechten Parolen.

Nach dem Mord an einem russischen Fußballspieler kam es Ende 2010 zu fremdenfeindlichen Auseinandersetzungen in Moskau. Foto: AP (© AP )

Interethnische Beziehungen und Konflikte gewinnen im heutigen Russland zunehmend an Bedeutung. Dies trifft im besonderen auf den Nordkaukasus zu, wo anhaltende Unsicherheit kombiniert mit einer stagnierenden Wirtschaft zu wachsendem russischen Nationalismus, Xenophobie und der Angst vor Einwanderung führen. Im Bezirk Stawropol, dem einzigen Gebiet im Föderalbezirk Nordkaukasus, in dem ethnische Russen die Mehrheit stellen, ist die Lage besonders bedrohlich. Die Zunahme von interethnischen Spannungen und interethnischer Gewalt zeigt, dass die Durchschnittsbürger ihr eigenes Verständnis von interethnischen Beziehungen haben, das in scharfem Kontrast zum offiziell propagierten "ewigen interethnischen Frieden« steht.

Alle Tabellen und Grafiken zu den Russland-Analysen 217 finden Sie in der PDF-Icon PDF-Version (2,3 MB).
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