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4.2.2011

Terroranschläge in Russland / Deutsch-Russische Wirtschaftsbeziehungen

Deutsche Unternehmen zeigen sich für Russlands Wirtschaft und Finanzen optimistisch. Innerstaatliche Konflikte, Korruption, Bürokratie und der jüngste Terroranschlag auf den Moskauer Flughafen scheinen diese Einschätzung nicht zu trüben.

Rettungskräfte vor dem Domodedovo Flughafen in Moskau, nachdem am 24.01.2011 eine Explosion die Ankunftshalle zerstört und dabei mehrere Menschen getötet hatte. Foto: AP (© AP )

Die Geschäftsklima-Umfrage des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft und der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer im November 2010 hat positive Ergebnisse erbracht. Die Mehrzahl der befragten Unternehmen ist optimistisch. Sie gehen davon aus, dass sich die Lage von Wirtschaft und Finanzen in Russland auf einem guten Wege befindet, und dass sich dies auch vorteilhaft für das eigene Unternehmen entwickeln wird. Eine große Anzahl von Unternehmen plant die Einstellung neuer Mitarbeiter und beabsichtigt, in Russland weiter zu investieren. Die fortbestehende Kritik an Bürokratie und Korruption kann diese positive Sicht nicht wirklich einschränken. Eine gewisse Sorge macht die wachsende Konkurrenz aus China.

Alle Grafiken und Tabellen zu den Russland-Analysen 213 finden Sie in der PDF-Icon PDF-Version (904 KB).
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