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5.8.2014

Wirtschaft und Bodenschätze

Ein deutliches Gefälle zwischen dem Osten und Westen des Türkei zeigtsich auch in der Wirtschaft des Landes. Sowohl die große Dichte an internationalen Flughäfen, als auch die Zentren für Kultur, Medien- und Finanzwirtschaft liegen in den westlichen Regionen.

Wirtschaft und Bodenschätze der Türkei (© Kämmer-Kartographie, Berlin 2014)


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Die Karte zur Wirtschaft der Türkei zeigt ein deutliches Gefälle zwischen dem Osten und Westen des Landes. Zwar zeigen beispielsweise die Regionen unterhalb des östlichen Taurus geographisch bedingte Wirtschaft, wie Wasserkraftwerke oder durch Erdölvorkommen, der wirtschaftliche Fokus liegt jedoch westlich: Sowohl die große Dichte an internationalen Flughäfen, die ebenso auf einen starken Handel wie auch die Tourismuswirtschaft hinweist, als auch die Zentren für Kultur, Medien- und Finanzwirtschaft liegen im Westen der Türkei. Deutlich hervorzuheben sind dabei die Zentren Izmir, Ankara und Istanbul.
Das östliche Anatolien ist schon traditionell stärker landwirtschaftlich geprägt. An der nordöstlichen Schwarzmeerküste lassen sich zum Beispiel deutlich die Regionen erkennen, in denen der Çay – der berühmte schwarze türkisch Tee – angebaut wird.
Übrigens: ein Blick an die syrische und irakische Grenze zeigt die Bahnstrecke, die Anfang des 20. Jahrhunderts als "Bagdadbahn" berühmt wurde und Europa mit dem Orient verband.

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Gereon Schloßmacher

Gereon Schloßmacher

ist Journalist und studierte Politikwissenschaft, Geschichte und Internationale Beziehungen in Trier und Istanbul.


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