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16.2.2016

Glossar

Von Advocacy bis Warlords: Das Glossar erläutert wichtige Schlagwörter zum Thema.

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Gewaltökonomien

Unter dem Begriff der Gewaltökonomie werden Maßnahmen und Einrichtungen von Konfliktparteien in Bürgerkriegen zusammengefasst, die darauf gerichtet sind, Ressourcen (z.B. Bevölkerungen, Bodenschätze, Landwirtschaft, Hilfsgüter) zu kontrollieren bzw. zu erwerben. Die entsprechenden Aktivitäten, die primär der eigenen Bereicherung dienen und zu einem eigenständigen Kriegsziel geworden sind, tragen maßgeblich zur Verstetigung des Konflikts bei und erschweren eine tragfähige Regelung.



Fußnoten

1.
Galtung, Johan/Ruge, Mari Holmboe (1965): The Structure of Foreign News. The Presentation of the Congo, Cuba and Cyprus Crisis in Four Norwegian Newspapers, in: Journal of Peace Research, No. 2, S. 64–91.
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