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22.3.2018

Tag 3: Studium und berufliche Bildung

Vertr. Prof. Dr. Marion Brüggemann, Universität Hamburg

Medienpädagogische Kompetenzen für die berufliche Bildung!? Betriebliches Ausbildungspersonal unter dem Druck der Mediatisierung

Brüggemann informierte in ihrem Vortrag über ein Forschungsprojekt zu digitalen Medien in der betrieblichen Berufsbildung. Die Auszubildenden sind im Berufsalltag häufig mit digitalen Medien konfrontiert, in den Prüfungen und in der Ausbildung spielen sie hingegen nur eine geringe Rolle. Brüggemanns Fazit lautet, dass weitere Entwicklungen v.a. in der Mediendidaktik, aber auch in der Medienintegration und Medienerziehung notwendig sind.



Prof. Dr. Sven Kommer, RWTH Aachen & Initiative „Keine Bildung ohne Medien“

Digitale Bildung – Next Hype by Media?

Die Entwicklung des Medieneinsatzes in der Bildung wurde von Sven Kommer dargestellt. Er analysierte, dass die Forderungen der letzten Jahrzehnte oft die gleichen geblieben sind und in der Medienbildung, besonders im schulischen Kontext, leider kein großer Fortschritt erzielt wurde. Anstelle des “technikeuphorischen Hypes” in der Bildungsdiskussion seien mehr konzeptionelle Anstrengungen im Bereich der Mediendidaktik, der Aus- & Weiterbildung nötig. (Präsentation)


Sebastian Jabbusch, Social-Media-Berater & Creative Technologist

Buchdruck, Elektrifizierung, Social Media: Den Kontrollverlust leben statt bekämpfen. Ein Ausblick.

Zum Tagungsabschluss warf Sebastian Jabbusch einen Blick aus nicht-pädagogischer Perspektive auf das Thema. Er forderte pädagogische Fachkräfte dazu auf, die eigene Rolle zu verändern und neue Beziehungen zu Kindern und Jugendlichen aufzubauen. Pädagog*innen sollten Netzwerke schaffen, bereits bestehende Communities in den Blick nehmen und einen Raum für die Belange und Ideen der Heranwachsenden schaffen, um für die Jugend attraktiv zu bleiben.


Praxisimpulse

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