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6.1.2016

Inklusiv lehren – Stand der Dinge in Schule und Weiterbildung

Redaktion am 06.01.2016

Vor ein paar Jahren war der Begriff "Inklusion" in Deutschland noch kein Thema. Heute wird er geradezu inflationär verwendet – bleibt aber oft unscharf und mehrdeutig. Was meinen wir, wenn wir von Inklusion sprechen? Und vor welchen Problemen steht die Inklusion in der pädagogischen Praxis? Bettina Amrhein suchte auf dem Werkstatt-Speedlab "Digitale Inklusion" nach Antworten.

Vor ein paar Jahren war der Begriff „Inklusion“ in Deutschland noch kein Thema. Heute wird er geradezu inflationär verwendet – bleibt aber oft unscharf und mehrdeutig. Was meinen wir, wenn wir von Inklusion sprechen? Und vor welchen Problemen steht die Inklusion in der pädagogischen Praxis? Bettina Amrhein suchte auf dem Werkstatt-Speedlab „Digitale Inklusion“ nach Antworten.



Sucht man im Internet nach "Inklusion", erhält man eine Menge Treffer. Einzig, was fehlt? Eine klare Definition bei der Verwendung des Begriffes. Prof. Dr. Bettina Amrhein, Erziehungswissenschaftlerin an der Universität Bielefeld, begann ihren Vortrag "Inklusiv lernen – Stand der Dinge in Schule und Weiterbildung" mit einer Definition nach den UNESCO-Guidelines für die Bildungspolitik. Schulische Inklusion geht hiernach auf die Verschiedenheit der Bedürfnisse aller Lernenden ein, erhöht die Teilhabe an Bildung, Kultur und Gesellschaft und reduziert den Ausschluss innerhalb und von der Bildung.
Die Begriffsdefinition ist nur ein Problem von vielen. Denn der Anspruch, Inklusion praktisch umzusetzen, scheitert noch an einem Schulsystem, das nicht auf heterogene, sondern auf homogene Lerngruppen ausgerichtet ist. Über diese und andere Herausforderungen, aber auch mögliche Lösungen, sprach Bettina Amrhein in ihrem Vortrag auf dem Werkstatt-Speedlab "Digitale Inklusion".

Für einen schnellen Überblick:

PDF-Icon Hier finden Sie die Präsentation zum Vortrag als PDF.
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