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1.2.2016

(Digitale) Inklusion

Redaktion am 01.02.2016

Inklusion ist ein Schlagwort – viel genutzt und viel gefordert. Nicht immer ist klar, was damit gemeint ist. Legt man einen engen oder weiten Inklusionsbegriff zugrunde? Ersetzt "Inklusion" einfach den Begriff "Integration" – ohne klare Definition? In diesem Schwerpunkt beschäftigt sich die Werkstatt damit, wie Inklusion verstanden werden kann, wo und wie sie in Gesellschaft und Bildung umgesetzt wird – und was digitale Inklusion ist und kann.

(Digitale) Inklusion. Lizenz: cc by-sa/2.0/de (bpb)




Im allgemeinen Verständnis meint der Begriff Inklusion die gleichberechtigte Teilhabe aller an allen gesellschaftlichen Bereichen. Davon ausgehend und Bastian Pelka von der TU Dortmund folgend kann digitale Inklusion als Inklusion MIT digitalen Medien und Inklusion IN die digitale Gesellschaft verstanden werden. Diesem Verständnis nach ist einerseits zu fragen, wie digitale Medien potenziell allen ermöglichen können, an Gesellschaft und Bildung teilzuhaben. Anderseits muss nach Wegen gesucht werden, alle Menschen an der digitalen Gesellschaft, an der Nutzung des Internets und der Nutzung digitaler Tools und Technik teilhaben zu lassen.

Im Schwerpunkt betrachten auch wir das Thema von verschiedenen Seiten und in verschiedenen Formaten: Sie finden Interviews mit Expertinnen und Experten zum zur (digitalen) Inklusion in der Schule, in der historisch-politischen Bildung und im außerschulischen Bereich. Sie erwartet die Dokumentation unseres SpeedLabs mit Input-Reden, Workshop-Runden und einem Live-Protokoll. Außerdem haben wir Klicktipps für Sie zusammengetragen und Teilnehmende des bpb-Kongresses "inklusiv politisch bilden" befragt.

Sie haben Ideen, Anregungen oder Fragen zum Thema (digitale) Inklusion? Dann schreiben Sie der Werkstatt-Redaktion eine E-Mail an: info[at]werkstatt.bpb.de.
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3 Kommentare anderer Nutzer

dean | 14.08.2017 um 07:58
inklusion

sollte man sich aufjeden fall mal durchgelesen haben.


Antworten
LoveYouBaby | 15.08.2017 um 09:04
inklusion

inklusion/intigration - in korea befinden sich die Menschen in einer Diktatur und so mit von den öffentlichen Medien ausgeschlossen .
wie kann man das Problem beheben um sie an der inklusion teilhaben lassen zu können.


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ImissYou | 21.08.2017 um 10:11
inklusion

Inklusion im Bildungsbereich braucht Repräsentierende, also Menschen, die im Bildungswesen tätig sind, um eine inklusive Öffnung des Systems zu forcieren und somit einen gesellschaftlichen Wandel, der durch immer wieder auftretende bildungspolitische Herausforderungen nötig ist, zu fördern. Ziel einer inklusiven Öffnung des Bildungssystems sollte es u. a. sein, strukturelle Veränderungen und Teilhabe an Bildung zu ermöglichen. Durch digitale Mittel kann der Radius auf die noch Unbeteiligten erweitert werden, da ihnen der Zugang sowohl zu Information als auch Kommunikation durch die nötige Technologie ermöglicht wird. 
Da ich vom Hals abwärts gelähmt bin, ist es mir erst durch einige elektronische Hilfsmittel möglich, die verschiedenen digitalen Medien unabhängig zu nutzen. Ein Beispiel: die Nutzung des PCs ist für mich erst durch eine Mundsteuerung möglich geworden. Dadurch hat sich die Qualität meiner Privatsphäre deutlich verbessert. Erst durch diese elektronischen Hilfsmittel ist es mir möglich, ohne Assistenz Mails zu schreiben und auch zu lesen.


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