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20.11.2017

"Es geht nicht darum, Digitalisierung um jeden Preis in den Unterricht zu bringen"

Redaktion | Birgit Frost am 20.11.2017

Inwiefern wird sich der Lehrberuf durch die Digitalisierung wandeln und welche Fähigkeiten werden gefragt sein – Prof. Dr. Julia Knopf und Ingo Leipner wagen im Interview den Blick in die Zukunft.



Für einen schnellen Überblick:

00:36 - Wie verändert die Digitalisierung den Bildungsbereich?
01:44 - Welche Chancen eröffnet der digitale Wandel für den Lehrerberuf?
02:54 - Was sind für Sie die kritischen Punkte?
04:35 - Welche Fähigkeiten brauchen die Lehrenden der Zukunft?
05:56 - Was verändert sich für die Lernenden?

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Hintergrundinformationen zu den Interviews

Die Interviews wurde im Rahmen des SpeedLabs: Lehrende der Zukunft im Oktober 2017 in Berlin geführt. Im Fokus der Veranstaltung standen die Fragen: Welche Kompetenzen und Fähigkeiten brauchen Lehrende künftig? Wie muss sich die Aus- und Fortbildung von Lehrenden wandeln? Welche Lerninhalte stehen künftig im Zentrum? Und welche Rollenverschiebungen finden statt, sowohl im Kollegium als auch zwischen Lehrenden und Lernenden? Prof. Dr. Julia Knopf eröffnete die Veranstaltung mit ihrem Impuls "Chancen der Digitalisierung: Welche Möglichkeiten eröffnen sich für die Lehrerbildung?". Ingo Leipner folgte mit seinem Impuls "Digitalfreie Oasen in Kitas und Grundschulen".

Prof. Dr. Julia Knopf ist Inhaberin des Lehrstuhls Fachdidaktik Deutsch Primarstufe an der Universität des Saarlandes. Vor ihrer Berufung an die Universität des Saarlandes im Jahr 2012 vertrat sie einen Lehrstuhl für Sprachwissenschaft und Sprachdidaktik an der Universität Erfurt. Gegenwärtig widmet sich Julia Knopf insbesondere digitalen Lehr- und Lernprozessen im Deutschunterricht.

Ingo Leipner ist Diplom-Volkswirt und Inhaber seiner eigenen Textagentur "EcoWords". Er beschäftigt sich als Sachbuchautor und Vortragender mit Themen Digitalen Bildung. Gemeinsam mit Gerald Lembke veröffentlichte er 2015 das Buch "Die Lüge der digitalen Bildung. Warum unsere Kinder das Lernen verlernen". Eine der dortigen Thesen lautet: "Eine Kindheit ohne Computer ist der beste Start ins digitale Zeitalter."
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