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14.11.2012

Entscheidungsspiel

Didaktische Hinweise
Ziel dieser Übung ist es, dass die Schülerinnen und Schüler sich spontan zu einer Aussage positionieren. Sie tun dies, indem sie eine tatsächliche Position im Raum einnehmen, die ihre Ansicht widerspiegelt. Dies kann sich zwischen "stimme voll und ganz zu" und "stimme überhaupt nicht zu" bewegen. Ein Vorzug dieser Methode ist es, dass alle Schülerinnen und Schüler ohne eine Wortmeldung die entsprechende Aussage spontan beurteilen. Durch die Verteilung im Raum können sie auch erkennen, wie das Stimmungsbild in der Gruppe beschaffen ist. Wenn die Jugendlichen sich platziert haben, können darüber hinaus zu jedem "Meinungslager" beispielhafte Begründungen für die Einschätzung gegeben werden.

Vorbereitung
Der Lehrer bzw. die Lehrerin hängt am vorderen und am hinteren Ende des Raumes jeweils eine Karte auf, die das Spektrum der Zustimmung und Ablehnung signalisiert. Hierzu können Symbole verwendet werden (z.B. "Daumen hoch/Daumen runter") oder Formulierungen ("stimme voll und ganz zu"/"stimme überhaupt nicht zu").

Verlauf Variante
Es können auch mehrere Aussagen hintereinander bewertet werden. Hierbei sollte sicher gestellt werden, dass die Aussagen den Schülerinnen und Schülern immer schriftlich einsehbar sind.

Nachbereitung
Die Übung kann darüber hinaus in einer kurzen Reflexionsphase ausgewertet werden. Literatur
Bernd Janssen: Kreativer Politikunterricht. Wider die Langeweile im schulischen Alltag. Politische Bildung, Kleine Reihe, 4. Aufl. Schwalbach/Ts.: Wochenschau-Verlag 1999, S. 16 f.

Eine weitere Variante des Entscheidungsspiels:

Heinz Klippert: Kommunikationstraining. Übungsbausteine für den Unterricht II. Weinheim und Basel: Beltz Verlag 1995, S. 146.
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