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28.5.2002

Im Niemandsland der Hoffnung

Eine Begegnung mit dem israelischen Maler Miron Sima

Wer einen Blick auf seine Bilder und Zeichnungen wirft, kann eines erkennen: Mit der Liebe zum Detail kommt Miron Sima seinen Motiven auf die Spur, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Adolf Eichmann oder Else Lasker-Schüler. Eine dokumentarische Begegnung mit dem Maler.

Produktion: Audiovisuelles Zentrum der PH Dresden, Bundesrepublik Deutschland 1992/93
Format: 45 Min. - VHS-Video - farbig
Stichworte: Biographie - Israel - Judenverfolgung
FSK: 6 Jahre
Kategorie: Dokumentarfilm



Inhalt: Anläßlich seines 90. Geburtstages entstand das Porträt des israelischen Künstlers Miron Sima, der 1902 im ukrainischen Proskurow geboren wurde und von 1923 bis 1933 in Dresden lebte. 1932 erhielt er als letzter jüdischer Künstler den Kunstpreis der Stadt. Mit dem Verkauf des prämierten Bildes finanzierte Sima seine Flucht vor dem Naziterror, die ihn nach Palästina führte, wo er bis heute lebt. Weltbekannt machten ihn 1961 seine Zeichnungen zum Eichmann-Prozeß, den er als einziger Künstler dokumentieren durfte. Sein Werk spiegelt seine Anteilnahme an Leben und Leiden des jüdischen Volkes. Die Beschäftigung mit seiner Kunst führt zugleich an die Probleme unserer Zeit und an ein Stück vielfach verdrängter Geschichte heran.
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