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Dossier

inklusiv politisch bilden



Menschen mit Behinderung: Inklusion, Bildung, Teilhabe

In der UN-Behindertenrechtskonvention wird Menschen mit Behinderung das Recht auf Bildung "ohne Diskriminierung und auf der Grundlage der Chancengleichheit" zugesprochen. Als eines der Bildungsziele wird die Befähigung zur „wirklichen Teilhabe an einer freien Gesellschaft“ genannt. Politische Bildung wird in die Pflicht genommen, ihre Angebote für Menschen mit Behinderungen nutzbar zu machen und zum Empowerment von Menschen beizutragen, die bisher an einer gleichberechtigten Teilhabe an politischen Prozessen gehindert wurden.

Zugangsbarrieren sind abzubauen und Unterstützungsangebote zur selbstständigen Nutzung bereitzustellen. Eine besondere didaktische Herausforderung stellt sich, wenn Inhalte und Vermittlungswege selbst zur Barriere werden etwa dann, wenn politische Bildung den Bildungserfordernissen von Menschen mit Lernschwierigkeiten gerecht werden will. Politische Bildung selbst muss inklusiv gedacht und geplant werden. Sie muss deshalb nicht grundlegend neu erfunden werden. Wie aber soll und muss sie verändert werden, damit politische Bildung auch in der Praxis inklusiv werden und etwa Menschen mit Lernschwierigkeiten einbeziehen kann?

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