Die kalten Ringe

Gesamtdeutsch nach Tokio 1964

von: Thomas Grimm und René Wiese

Sport im Kalten Krieg: Dieser Dokumentarfilm erzählt die weitestgehend vergessene Geschichte der letzten gemeinsamen Olympiamannschaft mit Athleten der Bundesrepublik und der DDR bei den Olympischen Sommerspielen 1964 in Tokio.

Inhalt

Im Jahr 1964 finden in Tokio die ersten Olympischen Sommerspiele in Asien statt. In einer Hochphase des Kalten Kriegs und 19 Jahre nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki sollen die Spiele der XVIII. Olympiade zu einem Symbol für eine friedliche Welt werden. Insbesondere das geteilte Deutschland soll das unter Beweis stellen: Auf Anordnung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) müssen Bundesrepublik und DDR trotz gegensätzlicher Gesellschaftssysteme mit einer gemeinsamen Mannschaft in Tokio antreten. Danach geht der olympische Sport in beiden deutschen Staaten 28 Jahre lang getrennte Wege. Dieser Dokumentarfilm erzählt erstmals die Geschichte des gesamtdeutschen Olympiateams von 1964. Basierend auf Erinnerungen von Olympiateilnehmern, Archivmaterial von den Wettkämpfen in Tokio und vieler anderer Quellen lassen "Die kalten Ringe" diese spannende Episode der deutsch-deutschen Sportbeziehungen noch einmal aufleben. Gleichzeitig beleuchten Buch und Film das Verhältnis von Sport und Politik in den internationalen Beziehungen.

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Weitere Informationen

  • Drehbuch: Thomas Grimm, René Wiese

  • Regie: Thomas Grimm

  • Kamera: James-Anthony Wehse, Elyes Mahfoudhi

  • Montage: James-Anthony Wehse

  • Ton: Worldvoice, Andreas Fuhrmann

  • Sprecher: Thomas Dehler

  • Produktionsleitung: Silvia Loinjak, Günter Timm (rbb)

  • Recherchen und Transkripte: Gabriele Funke, Till Kolano (rbb), Benjamin Voigt

  • Redaktion: Jens Stubenrauch (rbb), Benjamin Weiß (bpb)

  • Produktion: 2020

  • Spieldauer: 01:26:06

  • hrsg. von: Zeitzeugen TV Film- und Fernsehproduktion GmbH

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