"Das Internet hat das Potenzial das Schweigen zu brechen"

Stephan Humer auf httpasts://digitalmemoryonthenet 14.04.2011

Das geschehe manchmal auch ungewollt, sagt Stephan G. Humer, Internetsoziologe, Universität der Künste. So werden im Netz vor allem kontroverse und emotionale Themen diskutiert. Dabei sollten Nutzer vorsichtig vorgehen. Man wisse nicht, wer sich die Daten zu welchem Zweck aneignen könne.

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"Jeder hat die Möglichkeit etwas zu veröffentlichen und die wird im Regelfall auch genutzt", sagt Stephan G. Humer. Auf die Rezeption hat der Sender nicht immer Einfluss. Insbesondere in Sachen Holocaust und Erinnerungskultur ist darum Vorsicht geboten. "Man weiß eben nie – und das ist ein wichtiger Punkt bei der Digitalisierung – wo diese Daten später einmal landen und was damit gemacht wird." Die Selbstregulierung im Netz funktioniere nicht immer, sagt Stephan G. Humer. Behörden und Institutionen rät er dennoch im Internet aktiv zu werden. "Denn wenn sie nichts machen, werden es andere tun." So würden Nutzer in Räume ausweichen, in denen öffentliche Institutionen überhaupt keinen Einfluss mehr hätten.

Weitere Informationen

  • Schnitt: Oleg Stepanov

  • Produktion: 14.04.2011

  • Spieldauer: 00:03:25

  • hrsg. von: Bundeszentrale für politische Bildung

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