Resettlement

Beim Resettlement (deutsch: Neuansiedlung von Flüchtlingen) werden Flüchtlinge in Staaten, in denen sie zunächst Zuflucht gesucht haben, ausgewählt und dann in Länder überführt, die ihre Aufnahme und dauerhaften Schutz zugesagt haben. Das Resettlement kommt für Flüchtlinge infrage, die auf absehbare Zeit nicht die Möglichkeit haben, in ihr Herkunftsland zurückzukehren, denen aber in dem Land, in dem sie vor Krieg und Verfolgung im Herkunftsland Schutz gesucht haben, ein dauerhafter Aufenthalt und damit verbundene gesellschaftliche Integrationsperspektiven verwehrt werden. Über das Resettlement erhalten sie die Möglichkeit, legal und sicher in das endgültige Aufnahmeland einzureisen und erhalten hier die Rechte, die auch anderen anerkannten Flüchtlingen zustehen. Das Resettlement ist ein wichtiges Element der internationalen Verantwortungsteilung im Flüchtlingsschutz. Es wird vom UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) koordiniert.

(Quelle: Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen UNHCR)

Zurück zur Startseite: Glossar Migration – Integration – Flucht & Asyl

Nach oben © Bundeszentrale für politische Bildung Zur klassischen Website von bpb.de wechseln