Sichere Herkunftsstaaten

Sichere Herkunftsstaaten sind Staaten, in denen die allgemeinen politischen Verhältnisse vermuten lassen, dass dort keine Asylgründe wie politische Verfolgung oderunmenschliche oder erniedrigende Bestrafung oder Behandlung vorherrschen. Anträge von Asylbewerber_innen aus sicheren Herkunftsländern können schneller abgelehnt werden. In Deutschland bestimmen Bundestag und Bundesrat darüber, welche Länder als sichere Herkunftsstaaten eingestuft werden. Eine entsprechende Liste findet sich im Anhang des Asylgesetzes. Asylbewerber_innen aus sicheren Herkunftsstaaten haben in der Bundesrepublik weniger Rechte als Asylbewerber_innen aus anderen Ländern. So dürfen sie beispielsweise bis zum Ende des Asylverfahrens nicht arbeiten. Dies gilt auch dann, wenn ihnen im Anschluss an einen negativen Asylbescheid eine Duldung erteilt wurde.

(Quelle: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge)

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