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Luxemburg-Gruppe

L. bezeichnet die ursprüngliche Vorreitergruppe im Rahmen der Osterweiterung der EU. Der Europäische Rat beschloss auf seinem Treffen im Dezember 1997 mit Estland, Polen, Slowenien, Tschechien, Ungarn und Zypern konkrete Beitrittsverhandlungen ab März 1998 zu beginnen. Die übrigen 6 Kandidaten aus Ostmitteleuropa und Malta (»Helsinki-Gruppe«) wurden aufgrund mangelnder politischer oder wirtschaftlicher Reife (»Kopenhagener Kriterien«) zunächst nur in einen allgemeinen Heranführungs- und Beitrittsprozess einbezogen. 2004 wurden alle Länder der L. sowie Litauen, Lettland, die Slowakei und Malta Mitglieder der EU.

Siehe auch:
Osterweiterung der EU

aus: Große Hüttmann / Wehling, Das Europalexikon (3.Auflage), Bonn 2020, Verlag J. H. W. Dietz Nachf. GmbH. Autor des Artikels: B. Lippert

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