Nördliche Dimension der EU

Die N. ist eine regionale Kooperation zwischen den EU-Ländern im Ostseeraum sowie Island, Norwegen und Russlands Nordwesten. Sie geht auf eine Initiative Finnlands im Jahre 1997 zurück, das damals als neues EU-Mitglied die Gemeinschaft für nordische Anliegen sensibilisieren wollte. Die N. will durch grenzüberschreitende Zusammenarbeit die Stabilität und Sicherheit in der Region steigern. Dazu sollen die regionalen und lokalen Institutionen besser vernetzt, zusätzliche EU-Ausgaben jedoch vermieden werden. Die N. zielt insbesondere auf Bereiche wie Wirtschaft und (nukleare) Sicherheit, Umwelt und Soziales ab.

Literatur


aus: Große Hüttmann / Wehling, Das Europalexikon (3.Auflage), Bonn 2020, Verlag J. H. W. Dietz Nachf. GmbH. Autor des Artikels: J. Õispuu

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