Agenda 21


Nachhaltigkeit



1992 fand in der Stadt Rio de Janeiro in dem Land Brasilien eine „Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen" statt. Die 180 Teilnehmerstaaten und viele nichtstaatliche Organisationen beschlossen dort das Aktionsprogramm Agenda 21. „Agenda“ heißt „Tagesordnung“ und die Zahl 21 steht für das 21. Jahrhundert. Das Thema Nachhaltigkeit steht im Mittelpunkt der Agenda 21. Nachhaltigkeit bedeutet: Die Menschen sollen nicht mehr verbrauchen, als in der Natur nachwachsen kann. Die Menschen werden unter anderem aufgefordert, ihren Bedarf an Energie und anderen Rohstoffen nicht auf Kosten der späteren Generationen zu decken. Und auch die Urwälder sollen nicht einfach abgeholzt werden, weil darunter das Weltklima leidet.

Lokale Agenda 21
Die Agenda 21 ist ein Programm von Regierungen und großen Organisationen. Aber auch "vor Ort", in Städten und Gemeinden, müssen die Ideen der Agenda umgesetzt werden. So sind viele lokale Agenda 21-Programme entstanden. Diese folgen dem Motto "Global denken- lokal handeln".
Inzwischen gibt es die Nachfolgeagenda "Agenda 2030". Sie ist seit dem 1. Januar 2016 in Kraft.

Quelle: Gerd Schneider / Christiane Toyka-Seid: Das junge Politik-Lexikon von www.hanisauland.de, Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2020.

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