Agrarpolitik


Politik für die Landwirtschaft



Zur Agrarpolitik rechnet man alle politischen Maßnahmen, die die Landwirtschaft betreffen. Das betrifft die Erzeugung von landwirtschaftlichen Produkten, aber auch die Arbeitsbedingungen für die Bauern. Agrarpolitik ist ein wichtiger Politikbereich, weil Lebensmittel, Tierfutter oder auch Produkte für die Energiegewinnung für die Allgemeinheit einen hohen Wert haben. Es kommt auch immer wieder zu Problemen in der Landwirtschaft. Das Klima, Wetterkatastrophen, Tierseuchen oder Schädlinge können die Erträge der Bauern mindern. Im schlimmsten Fall kommt es sogar zu einem völligen Ausfall der Ernte oder Notschlachtungen von Tieren. Die Agrarpolitik der Regierung und auch der EU ist deshalb bemüht, bei solchen Problemen Hilfe zu leisten. Steuerermäßigungen, Zuschüsse und besondere Regeln für den Import sollen dafür sorgen, dass die Landwirtschaft auch ungünstige Bedingungen übersteht.

Ein Bauer bearbeitet ein Feld. (© picture-alliance / dpa)



Weitere Bereiche der Agrarpolitik



Auch die Landschaftspflege, die Bewirtschaftung der Wälder und der Naturschutz gehören zur Agrarwirtschaft. Erfolgreiche und nachhaltige Agrarpolitik hat deshalb zwei wichtige Aufgaben. Sie sorgt einerseits dafür, dass die Natur genutzt werden kann zum Beispiel zur Herstellung von Lebensmitteln. Sie achtet aber auch darauf, dass die Umwelt geschützt wird.

Schäfer fordern Veränderungen in der Agrarpolitik bei einer Demonstration 2014 (© picture alliance / dpa)


Quelle: Gerd Schneider / Christiane Toyka-Seid: Das junge Politik-Lexikon von www.hanisauland.de, Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2020.

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