Briefwahl

Unterlagen für die Briefwahl. Es gibt genaue Hinweise, wie bei der Briefwahl zu verfahren ist. (© picture alliance / Ulrich Baumgarten)



Wählen, auch wenn man nicht da ist



Wenn jemand am Wahltag verreist oder krank ist, dann kann er nicht im Wahllokal seinen Stimmzettel abgeben. Trotzdem kann die Person wählen. Sie beantragt beim Wahlamt der Stadt, dass die Unterlagen zugesendet werden oder holt sie dort persönlich ab. Die Unterlagen zur Briefwahl enthalten den Stimmzettel, auf dem die Wählerin

Mit Briefwahlunterlagen wird sorgsam umgegangen. In der Briefwahlstelle in Rostock werden sie in einem Stahlschrank verwahrt. (© picture alliance / dpa)

oder der Wähler ankreuzt, wem sie oder er die Erststimme und die Zweitstimme gibt. Der Stimmzettel muss dann in einem verschlossenen Umschlag ins Wahlamt geschickt oder gebracht werden. Auf jeden Fall muss der Umschlag vor Schließung der Wahllokale im Wahlamt sein. Am Wahlabend werden die Umschläge der Briefwähler geöffnet und die Stimmen ausgezählt.

Quelle: Gerd Schneider / Christiane Toyka-Seid: Das junge Politik-Lexikon von www.hanisauland.de, Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2020.

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