Bürgerwehr


Früher notwendiger Schutz



Unruhen, Kriege oder andere Notstände bedrohten zu allen Zeiten die Bürger in den Städten. Früher haben die Herrscher nicht immer dafür gesorgt, dass ihre Untertanen auch ausreichend geschützt waren. Deshalb schlossen sich die Bürger manchmal zusammen, um selbst die Gefahren abzuwehren und sich mit Waffen zu schützen. Eine solche Bürgerwehr gibt es bei uns heute nicht mehr.

Heute: Polizei



Heute schützt die Polizei im Auftrag des Staates die Bürger und Bürgerinnen . Allerdings gibt es private Bewachungsfirmen, Leibwächter oder Menschen, die zum Schutz von Gebäuden angestellt werden. Diese Wachleute haben kein Recht, wie die Polizei vorzugehen. Sie dürfen keine Waffen tragen und keine Straftäter verhaften.
Jeder Bürger darf sich aber bei Gefahr oder in Notwehr auch selber schützen oder sein Privateigentum verteidigen. Allerdings gelten auch dafür Gesetze, die beachtet werden müssen.

Quelle: Gerd Schneider / Christiane Toyka-Seid: Das junge Politik-Lexikon von www.hanisauland.de, Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2020.

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