Einbürgerung


Deutsche Staatsbürger werden



Ausländer, die bei uns leben, und Menschen, die keine Staatsangehörigkeit haben (Staatenlose), können die deutsche Staatsbürgerschaft erwerben. Dies nennt man "Einbürgerung" oder "Naturalisation". Wer eingebürgert werden möchte, muss einige Voraussetzungen erfüllen. Davon können wir nur einige nennen.

Die Ausländerbehörde verlängert eine Aufenthaltsbewilligung (© picture-alliance / dpa)



Anspruch auf Einbürgerung
Der Antragsteller muss in der Regel mindestens acht Jahre in Deutschland leben. Er muss für sich sorgen können und keine Straftat begangen haben. Er muss, wie es heißt, seine Unbescholtenheit nachweisen.

Ein kleiner Junge zeigt einen Zettel mit dem Eid auf die Verfassung. Bei der Einbürgerungsfeier in Bayern sprechen die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger diesen Text. (© © Matthias Balk/dpa)



Kinder von Ausländern



In Deutschland geborene Kinder ausländischer Eltern erwerben mit der Geburt die deutsche Staatsangehörigkeit, wenn ein Elternteil seit acht Jahren in Deutschland wohnt. Menschen aus osteuropäischen oder östlichen Ländern, die nachweisen können, dass sie deutsche Vorfahren haben, können ebenfalls eingebürgert werden.

Quelle: Gerd Schneider / Christiane Toyka-Seid: Das junge Politik-Lexikon von www.hanisauland.de, Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2020.

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