G 20/ Große Zwanzig


Zusammenschluss wichtiger Staaten



Diese Abkürzung steht für die „Großen Zwanzig“. Damit ist ein Zusammenschluss der 19 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer der Welt sowie die EU gemeint. Dies sind Argentinien, Australien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Indonesien, Italien, Japan, Kanada, Mexiko, Russland, Saudi-Arabien, Südafrika, Südkorea, Türkei und die USA. Es gibt regelmäßige Treffen der Finanzminister und Notenbankchefs dieser Staaten. Sie diskutieren miteinander über wichtige Fragen der Weltwirtschaft. Ein Anliegen ist, sich über Regeln und Verfahren des weltweiten Handels zu verständigen. Die G 20-Staaten vertreten zwei Drittel der Weltbevölkerung, in ihren Staaten wird 85 Prozent des Weltsozialprodukts erwirtschaftet und 75 Prozent des Welthandels durchgeführt.

Ein G 20-Treffen in Istanbul - neben den Regierungschefs treffen sich auch die verschiedenen Minister der Länder zu Gesprächen. (© picture alliance/ AA)



Gipfeltreffen



Regelmäßig kommen bei Gipfeltreffen die Regierungschefs dieser Staaten zusammen und besprechen sich mit den Finanzministern sowie Vertretern der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds. Immer wieder ist es in den letzten Jahren zu Protestaktionen bei den G 20-Gipfeln gekommen, die zum Teil auch gewalttätig waren.

Quelle: Gerd Schneider / Christiane Toyka-Seid: Das junge Politik-Lexikon von www.hanisauland.de, Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2020.

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