Handelsabkommen

Regeln, wie Handel getrieben wird
Mit Handel wird üblicherweise der Kauf und Verkauf von wirtschaftlichen Gütern und Dienstleistungen bezeichnet. Wenn zwei oder mehrere Staaten einen Handelsvertrag oder ein Handelsabkommen schließen, dann regeln sie damit den Handel untereinander oder, wie es auch heißt, die gegenseitigen Außenhandelsbeziehungen.

Über Handelsabkommen wird auch in der Öffentlichkeit diskutiert. Hier eine Demonstration gegen ein geplantes Handelsabkommen zwischen der EU und den USA im Mai 2016. (© © dpa)



Vieles kann vereinbart werden



In einem solchen Abkommen kann zum Beispiel stehen, dass die Ein- und Ausfuhr von Gütern zwischen den Ländern ungehindert ablaufen soll. Oder es können Vereinbarungen getroffen werden, die den Zugang zu Häfen oder Flughäfen, die wirtschaftliche und technische Zusammenarbeit, die Lieferung von Rohstoffen oder den Schutz von ausländischen Unternehmen im eigenen Land regeln. Es gibt sehr viele Dinge, die man vereinbaren kann, um den Handel zu erleichtern. Im Zeitalter der Globalisierung, der immer stärker wachsenden internationalen Wirtschaftsbeziehungen, gewinnen die kurz- oder langfristig geschlossenen Abkommen über die Handelserleichterungen immer mehr an Bedeutung.

Quelle: Gerd Schneider / Christiane Toyka-Seid: Das junge Politik-Lexikon von www.hanisauland.de, Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2020.

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