Legislaturperiode


Gewählt auf Zeit



In demokratischen Staaten wird ein Parlament nur für einen bestimmten Zeitraum gewählt, der Deutsche Bundestag zum Beispiel für vier Jahre. Danach wird wieder neu gewählt. Diesen Zeitraum nennt man eine "Legislaturperiode". In dem Wort steckt der Begriff "Legislative" (auf Deutsch: „gesetzgebende Gewalt“), den ihr schon unter dem Stichwort „Gewaltenteilung“ kennen gelernt habt. Eine Legislaturperiode ist also die Zeitspanne, in der ein gewähltes Parlament Gesetze macht (und auch seine sonstige Arbeit erledigt). Wenn das Parlament nach Ende der vom Gesetz festgelegten Zeit wieder aufgelöst wird, ist das Ende der Legislaturperiode erreicht. Damit endet dann auch die Amtszeit der jeweiligen Regierung.

Der Bundestag ist zur Eröffnung der 18. Legislaturperiode im Oktober 2013 zusammengekommen. (© picture-alliance/ dpa)


Quelle: Gerd Schneider / Christiane Toyka-Seid: Das junge Politik-Lexikon von www.hanisauland.de, Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2020.

Nach oben © Bundeszentrale für politische Bildung Zur klassischen Website von bpb.de wechseln