Rente

Etwa 20,6 Millionen Rentnerinnen und Rentner leben in Deutschland (© picture-alliance/ dpa)

Wenn ihr die Schule beendet habt, werdet ihr nach einer Lehre oder nach einem Studium ins Arbeitsleben eintreten. Ihr bekommt Lohn oder Gehalt, von dem monatlich ein bestimmter Anteil in die Rentenversicherung unseres Landes eingezahlt wird. Wenn ihr das Rentenalter erreicht habt (das liegt heute in der Regel bei 67 Jahren), könnt ihr euer Arbeitsleben beenden und in den Ruhestand gehen. Um euren Lebensunterhalt zu sichern, beantragt ihr dann eure Rente. Dies ist ein Betrag, der euch monatlich ausgezahlt wird. Die Höhe ist davon abhängig, wie lange ihr in die Rentenversicherung eingezahlt habt. Sie hängt aber auch davon ab, wie viele Menschen zum Zeitpunkt eurer Verrentung arbeiten und damit auch in die Rentenversicherung einbezahlen. Denn mit dem Geld, das die Menschen, die arbeiten, in die Rentenversicherung einzahlen, wird die Rente derjenigen finanziert, die bereits im Ruhestand sind. Das ist ein Generationenvertrag. Man kann während des Arbeitslebens zusätzlich auch in eine private Versicherung einbezahlen, um sicherzugehen, dass die Rente später auch ausreicht.
"Pension" heißt das Ruhegehalt, also die Rente einer Beamtin oder eines Beamten. (Eine Pension ist ja auch, wir ihr wisst, ein Haus, das Unterkunft und Verpflegung bietet, und in dem ihr vielleicht schon mal Ferien gemacht habt.)
Das Wort "Rente" kommt übrigens aus dem Altfranzösischen "rente" und stammt vom lateinischen "reddere" ab, das heißt "zurückgeben".

Quelle: Gerd Schneider / Christiane Toyka-Seid: Das junge Politik-Lexikon von www.hanisauland.de, Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2020.

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