Wertpapier


Wertpapiere



Im weitesten Sinne handelt es sich bei Wertpapieren um Urkunden, die dem Besitzer Rechte an einem Vermögen bescheinigen.

Aktie einer amerikanischen Filmproduktionsfirma aus dem Jahr 1921 (© picture alliance / akg-images)

Die zehn Euro oder der Scheck in der Brieftasche sind ebenso als Wertpapiere zu betrachten wie die Briefmarke, die einen gewissen Wert hat.Auch Aktien sind Wertpapiere. Wer sie kauft, hofft, dass ihr Wert im Laufe der Zeit steigt und dann beim Verkauf einen Gewinn einbringt.

Pfandbriefe



Pfandbriefe sind eine andere Form von Wertpapieren. Sie werden von Banken zu einem festgelegten Zinssatz verkauft (man nennt das auch „Schuldverschreibungen“).

Frankfurter Börse - hier wird mit Wertpapieren gehandelt (© picture alliance / Ulrich Baumgarten)

Der Besitzer von Pfandbriefen kann diese nach einer bestimmten Zeit verkaufen und erhält dann den Kaufpreis plus der angefallenen Zinsen. Die Banken erhalten durch den Verkauf von Pfandbriefen Kapital, das sie dann zum Beispiel als Kredite für Häuser (Hypotheken) zu bestimmten Zinssätzen weiterverleihen.

Handel mit Wertpapieren



Zu den Wertpapieren zählen noch zahlreiche andere Produkte. Manche Wertpapiere können in kurzer Zeit entweder viel Gewinn bringen oder aber ihren Wert schnell verlieren. Andere Wertpapiere sind weniger riskant, versprechen deshalb aber auch weniger Gewinn in kurzer Zeit.
Eine Reihe von Gesetzen und Vorschriften regelt den Kauf und Verkauf von Wertpapieren.

Quelle: Gerd Schneider / Christiane Toyka-Seid: Das junge Politik-Lexikon von www.hanisauland.de, Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2020.

Nach oben © Bundeszentrale für politische Bildung Zur klassischen Website von bpb.de wechseln