Rendite


Frau Müller verleiht Geld



Frau Müller hat Geld gespart. Sie verleiht das Geld an eine Kollegin. Die beiden vereinbaren, dass das Geld mit Zinsen zurückgezahlt wird. Wenn die Kollegin später das Geld mit Zinsen an Frau Müller zurückzahlt, hat Frau Müller mit dem Geld einen "Gewinn" gemacht. Diesen Gewinn nennt man auch "Rendite".

Erfolg und Rendite



Mit der Rendite misst man also den Erfolg einer Geldanlage. Es kann sich dabei um das Geld handeln, das die Kollegin geliehen hat. Es kann auch Geld auf dem Sparbuch sein, es können Aktien sein oder andere Wertanlagen. Man kann auch mit einem Mietshaus Gewinne machen. Die Menschen, die ihr Geld „anlegen“, also zum Beispiel verleihen oder sparen, wollen nach einer bestimmten Zeit mehr Geld bekommen, als sie vorher gezahlt (man sagt auch: eingesetzt) haben.
Die Fachleute in den Banken berechnen die Rendite übrigens immer in Prozent auf das eingesetzte Kapital (das ist ein anderes Wort für Geld). Dadurch können unterschiedliche Geldanlagen besser verglichen werden.

Quelle: Gerd Schneider / Christiane Toyka-Seid: Das junge Politik-Lexikon von www.hanisauland.de, Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2020.

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