Arabische Liga

Gründung
22.3.1945 in Kairo (Ägypten)

Sitz
Kairo

Aufgaben
Förderung engerer politischer, kultureller, sozialer und wirtschaftlicher Zusammenarbeit; Schlichtung innerarabischer Streitfälle bei Wahrung der Souveränität der Mitgliedstaaten; Anerkennung Palästinas als unabhängiger Staat (zentrales politisches Ziel)

Mitglieder
22 Staaten: Ägypten, Algerien, Bahrain, Dschibuti, Irak, Jemen, Jordanien, Katar, Komoren, Kuwait, Libanon, Libyen, Marokko, Mauretanien, Oman, Palästina, Saudi-Arabien, Somalia, Sudan, Syrien (seit 2011 suspendiert), Tunesien und die Vereinigten Arabischen Emirate; Beobachter: Brasilien, Eritrea, Indien, Venezuela

Organe
Ligarat tagt halbjährlich als Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs; Entscheidungen üblicherweise im Konsens; Arabisches Parlament mit beratender Funktion (88 Abgeordnete, 4 je Mitgliedsland); Generalsekretariat mit Generalsekretär: Ahmed Abul Gheit (Ägypten), seit 1.7.2016; zahlreiche Sonderorganisationen wie u.a. Arab Fund for Economy and Social Development (AFESD) und Arab Monetary Fund (AMF)

Personal
ca. 500 Mitarbeiter

www.lasportal.org

Quelle: Der neue Fischer Weltalmanach 2019 © Fischer Taschenbuch Verlag in der S. Fischer Verlag GmbH, Frankfurt am Main 2018.

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