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Cashflow

in der Bilanz- und Unternehmensanalyse verwendete Kennzahl zur Beurteilung der Finanz- und Ertragskraft eines Unternehmens. Sie wird aus dem Jahresabschluss ermittelt und erweitert diesen um alle nicht auszahlungswirksamen Aufwendungen (z. B. Abschreibungen, Erhöhung der Rückstellungen) und alle nicht einzahlungswirksamen Erträge (z. B. Bestandserhöhungen unfertiger bzw. fertiger Erzeugnisse). Der Cashflow weist somit den aus dem betrieblichen Umsatzprozess resultierenden Betrag aus, der dem Unternehmen während der Abrechnungsperiode z. B. für Investitionsausgaben, Tilgungszahlungen, Gewinnausschüttung zur Verfügung steht. Das Verhältnis von Cashflow zu Umsatzerlösen ist eine Kennzahl für die Rentabilität.

Duden Wirtschaft von A bis Z: Grundlagenwissen für Schule und Studium, Beruf und Alltag. 6. Aufl. Mannheim: Bibliographisches Institut 2016. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016.

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