Gewinn-und-Verlust-Rechnung


Gewinn-und-Verlust-Rechnung. Vereinfachtes Beispiel für eine GuV nach dem Gesamtkostenverfahren

Teil des Jahresabschlusses (siehe dort). Durch die Erfassung aller in einem Geschäftsjahr angefallenen Erträge und Aufwendungen ist der Differenzbetrag der Erfolg als Gewinn oder Verlust bzw. Jahresüberschuss oder Jahresfehlbetrag. Die GuV hat somit die Aufgabe, das Zustandekommen des Erfolgs aus den einzelnen Erfolgsquellen nach Art und Höhe erkennbar zu machen, dadurch einen Einblick in das Zustandekommen des Jahresergebnisses zu vermitteln und so die Bilanz zu ergänzen. Zu diesem Zweck verlangt das Handelsgesetzbuch die unsaldierte Gegenüberstellung sämtlicher Aufwands- und Ertragsarten (Bruttoprinzip). Der Jahresüberschuss ist meist nicht oder nur eingeschränkt aussagefähig darüber, wie erfolgreich das Geschäft läuft (es wird auch vom operativen Ergebnis gesprochen), denn außerordentliche Erfolgsfaktoren, die mit der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit nichts zu tun haben, wie Erträge aus Aktienverkäufen, Spenden, Reparaturen für vermietete Gebäude auf dem Betriebsgelände, beeinflussen das Jahresergebnis häufig.

Duden Wirtschaft von A bis Z: Grundlagenwissen für Schule und Studium, Beruf und Alltag. 6. Aufl. Mannheim: Bibliographisches Institut 2016. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016.

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