Gruppe der 77

Zusammenschluss von ursprünglich 77 Entwicklungsländern mit dem Ziel, die wirtschaftlichen Belange der Entwicklungsländer in den bestehenden internationalen Organisationen (z. B. Weltbank, Internationaler Währungsfonds) zu vertreten. Die Gruppe der 77 geht auf die erste Welthandelskonferenz (siehe dort) in Genf (1964) zurück, in deren Vorfeld sich die damals 77 Staaten zusammengeschlossen hatten. Der G 77 gehören derzeit 133 Länder an. Die Gruppe der 77 ist keine internationale Organisation mit eigenem Verwaltungsapparat, konnte sich aber als Interessenvertretung der Entwicklungsländer etablieren. Seit 1971 gibt es für die währungs- und finanzpolitische Interessenvertretung der Entwicklungsländer die Gruppe der 24 (G 24).

Duden Wirtschaft von A bis Z: Grundlagenwissen für Schule und Studium, Beruf und Alltag. 6. Aufl. Mannheim: Bibliographisches Institut 2016. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016.

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