Überweisung


Überweisung. Der Überweisungsvordruck

die buchungsmäßige Übertragung einer Geldsumme vom Konto des Zahlungspflichtigen auf das Konto des Zahlungsempfängers. Das Kreditinstitut ist verpflichtet, den Überweisungsbetrag binnen eines Banktages zu übermitteln. Für Überweisung in Papierform erhöhen sich diese Fristen um einen Bankgeschäftstag. Beleglose grenzüberschreitende Überweisungen innerhalb der EU in Euro müssen seit 2012 innerhalb eines Bankarbeitstages ausgeführt werden. Bei Überweisungen in anderer Währung gelten vier Bankgeschäftstage. Die Wertstellung einer Überweisung muss innerhalb desselben Kreditinstituts taggleich mit dem Zahlungseingang erfolgen. Bei verspäteten Überweisungen ist die Bank verzinsungs- und schadenersatzpflichtig. Der Bankkunde muss über die Dauer, die Kosten und sonstige Entgelte für die Überweisung informiert werden. Zur Durchführung einer EU-Standardüberweisung bzw. einer SEPA-Überweisung gibt es ein spezielles Überweisungsformular. Seit Februar 2016 ist in der EU nur noch die einheitliche SEPA-Überweisung möglich. In Deutschland wurde damit das System von Kontonummer und Bankleitzahl abgelöst und durch die IBAN (siehe dort) ersetzt. Dauerüberweisungen werden von Kreditinstituten aufgrund eines einmalig erteilten Dauerauftrags (siehe dort) ausgeführt.

Duden Wirtschaft von A bis Z: Grundlagenwissen für Schule und Studium, Beruf und Alltag. 6. Aufl. Mannheim: Bibliographisches Institut 2016. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016.

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