Vermögen

alle in Geld bewerteten dauerhaften Güter und Rechte wie Grundbesitz, Wertpapiere oder Bargeld einer Person, eines Unternehmens, aller privaten Haushalte, des Unternehmenssektors, des Staates oder der Volkswirtschaft. Der Vermögenszuwachs einer Periode ergibt sich aus den nicht verbrauchten Teilen der Stromgröße Einkommen, den Ersparnissen. Das Vermögen ist im Unterschied zum Einkommen eine Bestandsgröße.

Aus volkswirtschaftlicher Sicht wird das in der Produktion eingesetzte Vermögen als Produktivvermögen (Realkapital) bezeichnet, zu dem das Anlagevermögen (z. B. Maschinen, Fahrzeuge) und das Vorratsvermögen zählen. Das Produktivvermögen bildet zusammen mit dem Wohnungsvermögen (Immobilienvermögen ohne Grund und Boden) das reproduzierbare Sachvermögen. Weitere volkswirtschaftliche Vermögensbegriffe sind das Gebrauchsvermögen (langlebige Güter der privaten Haushalte), das Geldvermögen und im weitesten Sinne auch das Humanvermögen oder Humankapital.

Duden Wirtschaft von A bis Z: Grundlagenwissen für Schule und Studium, Beruf und Alltag. 6. Aufl. Mannheim: Bibliographisches Institut 2016. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016.

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