Zahlungsverkehr

Die Abwicklung des Zahlungsverkehrs gehört zum Kerngeschäft der Kreditinstitute. Banken bearbeiten in Deutschland im Auftrag ihrer Kunden jährlich mehr als 17 Mrd. Transaktionen. Hierunter fällt die Gesamtheit der Zahlungsvorgänge in einem Wirtschaftsgebiet. Werden gesetzliche Zahlungsmittel (Bargeld) übertragen (Barzahlung), spricht man von barem Zahlungsverkehr, wird durch den Zahlungsvorgang Buchgeld in Bargeld umgewandelt oder umgekehrt (z. B. Bareinzahlung oder -auszahlung von Girokonten), von Bargeld sparendem oder halb barem Zahlungsverkehr.

Heute überwiegt bei Weitem der bargeldlose Zahlungsverkehr (siehe dort), bei dem durch Überweisungen, Schecks, Lastschriften und Kartenzahlungen Buchgeld übertragen wird. Damit die Zahlungsvorgänge abgewickelt werden können, haben sich die Banken über verschiedene Gironetze institutionell miteinander verbunden.

Duden Wirtschaft von A bis Z: Grundlagenwissen für Schule und Studium, Beruf und Alltag. 6. Aufl. Mannheim: Bibliographisches Institut 2016. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016.

Nach oben © Bundeszentrale für politische Bildung Zur klassischen Website von bpb.de wechseln