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Erststimme

Mit der Erststimme wählen Wähler und Wählerinnen eine Person aus Ihrem Wahlkreis.

Es gibt verschiedene Regeln für die Organisation von Wahlen.
Bei vielen politischen Wahlen in Deutschland werden ähnliche Regeln benutzt. Zum Beispiel sind die Regeln bei der Bundestagswahl
und den Landtagswahlen in manchen Bundesländern ähnlich.
Bei diesen Wahlen haben die Wähler und Wählerinnen eine Erststimme und eine Zweitstimme.

Es gibt aber auch andere Regeln für Wahlen: Im Bundesland Saarland oder bei der Europawahl haben die Wähler und Wählerinnen nur eine Stimme. Sie können trotzdem gleich viel mitentscheiden.

Bei Wahlen mit einer Erststimme und einer Zweitstimme, wird mit der Erststimme eine Person aus dem Wahlkreis gewählt. Diese Person soll ihren Wohnort im Parlament vertreten. Meistens schlagen die Parteien diese Personen vor.

Die Person mit den meisten Stimmen in einem Wahlkreis, wird Abgeordneter oder Abgeordnete im Parlament. Man nennt sie Direktkandidaten. Aus jedem Wahlkreis kommt mindestens ein Abgeordneter oder eine Abgeordnete ins Parlament. Dadurch ist jede Region im Parlament vertreten. Dafür ist die Erststimme wichtig.

Mit der Erststimme wählen Sie eine Person aus Ihrem Wahlkreis. (© bpb)



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