Montagsdemonstrationen

Die Montagsdemonstrationen waren friedliche Demonstrationen.
Sie fanden in den letzten Monaten der DDR statt.


In der DDR haben sich 1989/1990 – vor allem in Leipzig
– mehrere hunderttausend Bürger und Bürgerinnen versammelt.

In Leipzig demonstrierten Bürger und Bürgerinnen
jede Woche Montag nach 17 Uhr.
Sie haben gegen die Politik in der DDR demonstriert.


Das Ziel der Demonstranten war Demokratie in der DDR. In der ehemaligen DDR gab es auch Mahnwachen,
zum Beispiel für die Freilassung politischer Gefangener.
Auch mit Mahnwachen kann man demonstrieren.
Mahnwachen sind ein friedlicher Protest.
Bei Mahnwachen stehen Menschen meist schweigend
mit Schildern in der Öffentlichkeit.
Sie wollen damit auf ihr Thema aufmerksam machen.

In der DDR waren Demonstrationen fast immer verboten.
Die Menschen haben aber trotzdem friedlich demonstriert,
zum Beispiel bei den Montagsdemonstrationen.

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