Europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik (ESVP)

Weiterführung der im Vertrag von Maastricht (1993) vereinbarten Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik (GASP). Die ESVP entstand 1999 beim Europäischen Gipfel in Köln und wurde im Vertrag von Nizza (2003) verankert. Sie umfasst Maßnahmen der EU auf dem Gebiet des Krisenmanagements und der Konfliktverhütung. Aufgebaut wurde eine "schnelle Eingreiftruppe" von 60.000 Soldaten. Sie ist vorgesehen für humanitäre Missionen und Rettungseinsätze, Frieden schaffende und erhaltende Maßnahmen und zur Terrorismusbekämpfung.

Quelle: Zandonella, Bruno: Pocket Europa. EU-Begriffe und Länderdaten. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2005, 2009 aktualisiert.

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