Europäisches Währungssystem (EWS)

wurde 1979 geschaffen, um die währungspolitische Zusammenarbeit zwischen EG-Staaten zu fördern und im Binnenmarkt eine Zone möglichst stabiler Wechselkurse zu bilden. Die EWS-Länder vereinbarten für ihre Währungen feste Wechselkurse zum neu geschaffenen ECU. Das EWS hat die Stabilität und Konvergenz (Angleichung der Währungen, z.B. der Zinssätze) in Europa gefördert und dadurch eine gemeinsame Währungspolitik und die Einführung des Euro ermöglicht.

Quelle: Zandonella, Bruno: Pocket Europa. EU-Begriffe und Länderdaten. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2005, 2009 aktualisiert.

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