Primärrecht

Alle völkerrechtlichen Verträge, die im Rahmen der EU von den Staats- und Regierungschefs ausgehandelt und durch die Mitgliedstaaten ratifiziert werden. Als Gründungsverträge gelten der Pariser Vertrag von 1951 zur Bildung der Montanunion (1952 in Kraft getreten) und die Römischen Verträge von 1957 (EWG, Euratom - 1958 in Kraft getreten). Der jüngste Reformvertrag von 2007 (Vertrag von Lissabon) wurde in einem Referendum in Irland abgelehnt und ist noch nicht ratifiziert.

Quelle: Zandonella, Bruno: Pocket Europa. EU-Begriffe und Länderdaten. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2005, 2009 aktualisiert.

Nach oben © Bundeszentrale für politische Bildung Zur klassischen Website von bpb.de wechseln