Ratspräsidentschaft

Wird jeweils für ein halbes Jahr der Regierung eines Mitgliedslandes übertragen (2009: Tschechien/Schweden). Der Staats- oder Regierungschef leitet als Präsident die Arbeit des Europäischen Rates, die Fachminister übernehmen den Vorsitz im Ministerrat in der jeweiligen Zusammensetzung. Die Ratspräsidentschaft soll Impulse für die europäische Integration geben, die laufenden Geschäfte führend zwischen den Mitgliedstaaten und den europäischen Institutionen vermitteln und die EU nach außen vertreten.

Quelle: Zandonella, Bruno: Pocket Europa. EU-Begriffe und Länderdaten. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2005, 2009 aktualisiert.

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