Ursprungslandprinzip

Mit dem Abbau der Grenzkontrollen im Binnenmarkt (1993) wurde für Privatkäufe das Ursprungslandprinzip eingeführt, was bedeutet, dass mit dem Kauf automatisch alle Steuern an das Land abgeführt werden, in dem der Kauf getätigt wird, unabhängig von der Nationalität des Käufers. Für den gewerblichen Handel gilt nach wie vor das Bestimmungslandsprinzip, d.h. die Steuer muss in dem Land entrichtet werden, in das die Ware exportiert wird.

Quelle: Zandonella, Bruno: Pocket Europa. EU-Begriffe und Länderdaten. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2005, 2009 aktualisiert.

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