Vertrag von Amsterdam

Der am 1.5.1999 in Kraft getretener Vertrag zur Reform der EU (Europäische Union (EU) , trug zur Demokratisierung der Entscheidungsprozesse der EU bei, da vor allem das EP (Europäisches Parlament (EP)) gestärkt wurde (Ausweitung des Mitentscheidungsrechtes). Weiterhin wurde eine vertiefte polizeiliche Zusammenarbeit in der Asyl- und Einwanderungspolitik sowie die Weiterentwicklung des europäischen Polizeiamtes Europol vereinbart und das Schengener Abkommen (insb. freier Personen- und Güterverkehr) in den Vertrag über die Europäische Union (EUV) aufgenommen. Institutionelle Reformen zur Erhöhung der Handlungsfähigkeit der EU im Hinblick auf die bevorstehende Osterweiterung brachte der V. v. A. nicht.

Siehe auch:
Reform
Europäische Union (EU)
Europäisches Parlament (EP)
Europol
Schengener Abkommen
Vertrag über die Europäische Union (EUV)
Europarecht

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2020. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

Nach oben © Bundeszentrale für politische Bildung Zur klassischen Website von bpb.de wechseln