Agrarpolitik

Sammelbegriff für alle institutionellen, rechtlichen, wirtschaftlichen und politischen Maßnahmen zur Regelung der landwirtschaftlichen Arbeit und Produktion.

Die wichtigsten Akteure der A. sind die Behörden der Europäischen Union, des Bundes und der Länder, die Landwirtschaftsverwaltungen und -kammern, die landwirtschaftlichen Interessengruppen (z. B. Dt. Bauernverband) und die Unternehmen und Organisationen, die sich mit dem Absatz und der Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte befassen. Die wichtigsten Ziele der aktuellen A. betreffen die Erhaltung wirtschaftlich leistungsfähiger Betriebe und die Übernahme zentraler ökologischer Forderungen bei der landwirtschaftlichen Produktion.

Siehe auch:
Arbeit
Produktion
Akteur, politischer
Behörde
Europäische Union (EU)
Interessengruppen/Interessenverbände
Bauernverband
Unternehmen
Betrieb

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2018. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

Nach oben © Bundeszentrale für politische Bildung Zur klassischen Website von bpb.de wechseln